Sozialticket zugunsten der Menschen gestalten
Die beiden großen Kirchen in Bonn und ihre Wohlfahrtsverbände – Diakonie und Caritas – begrüßen die aktuelle Diskussion um die Gestaltung des Sozialtickets und fordern eine konsequente Realisierung. Denn im Sinne der sozial benachteiligten Bonnerinnen und Bonner ist es dringend erforderlich, die Preise für das 4er-Ticket sowie für die Monatskarte zusätzlich anzupassen, um eine Preiserhöhung zu vermeiden. Andernfalls stellt der „Mobilpass“ eine Verschlechterung der sozialen Landschaft Bonns dar.
Für Fahrten zu Behörden, zum Arzt oder zur Pflege sozialer Kontakte muss häufig der öffentliche Personennahverkehr in Anspruch genommen werden. Um diese Kosten möglichst gering zu halten, nahmen Bonn-Ausweis-Empfänger bisher bevorzugt die verbilligte Monatskarte oder das Angebot des vergünstigten 4er-Tickets in Anspruch. Auf diese Weise waren die Menschen mobil und konnten am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Das muss so bleiben. Diese Mobilität darf nicht durch Preiserhöhungen verloren gehen. Die Einschränkung für die Betroffenen wäre sonst erheblich.
Die beiden großen Bonner Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände appellieren deshalb dringend an den Rat, die Vergünstigungen des Sozialtickets sowohl auf die Monatskarte als auch auf das 4er-Ticket auszuweiten, um die Situation der benachteiligten Menschen nicht zu verschärfen. „Dank der Landesmittel bedeutet eine Ermäßigung auf 28 Euro für das Monatsticket und 4,70 Euro für die 4er-Karte dennoch eine Ersparnis für die Stadt Bonn“, erinnern Superintendent Eckart Wüster und Stadtdechant Monsignore Wilfried Schumacher.
Preissteigerung für sozial Benachteiligte verhindern
Die Einführung des „Mobilpass“ missachtet Lebenswirklichkeit der Betroffenen
Die kirchlichen Wohlfahrtsverbände in Bonn – Diakonie und Caritas – befürworten den Einsatz des Rates für eine Ausweitung des Personenkreises, der das neue Sozialticket der Stadtwerke in Anspruch nehmen kann. Doch diese Initiative reicht nicht aus. Der aktuelle Beschlussvorschlag für die morgige Ausschusssitzung lässt einen wesentlichen Punkt unberücksichtigt: Mit einer Preiserhöhung des 4er-Tickets für Erwachsene um beinahe 20 Prozent geht eine Schwächung sozial benachteiligter Bonnerinnen und Bonner einher.
Für sozial benachteiligte Menschen gilt die Regel, ihre monatlichen Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Bestimmte Ausgaben sind nicht vermeidbar, etwa wenn für Fahrten zu Behörden oder zum Arzt der öffentliche Personennahverkehr in Anspruch genommen werden muss. Um diese Kosten gering zu halten, nahmen Bonn-Ausweis-Inhaber bisher bevorzugt das Angebot des vergünstigten 4er-Tickets in Anspruch. „Diese Ausgabe wird wirklich nur bei Bedarf getätigt“, beschreibt Ulrich Hamacher, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Bonn und Region, den Vorteil dieses Tickets. „Die Anschaffung einer Monatskarte ist wesentlich teurer und oftmals nicht nötig, da sie erst lohnt, wenn jemand viele Fahrten im Monat zurücklegt“, erklärt Hamacher.
Werden nun die bisherigen Vergünstigungen des Bonn-Ausweises durch die des Mobilpass ersetzt, verteuert sich das 4er-Ticket erheblich. „Wir appellieren deshalb dringend an den Rat, die Vergünstigungen des Sozialtickets auch auf das 4er-Ticket auszuweiten, um die Situation der benachteiligten Menschen nicht zu verschärfen“, mahnt Caritasvorstand Jean-Pierre Schneider. „Erst so wird der ‚Mobilpass‘ dem Bedarf benachteiligter Menschen auch wirklich gerechter“, so Schneider weiter.
Treffpunkt Café Marleen im Januar
Die Ambulante Pflege des Diakonischen Werkes bietet regelmäßig ein Freizeitangebot für Menschen mit Demenzerkrankung
27.01.2012, um 15.00 Uhr
im Nachbarschaftszentrum am Brüser Berg,
Fahrenheitstraße 49, 53125 Bonn
Anmeldung unter (0171/ 37 97 279)
Der Kontakt zu anderen Menschen, der Austausch und die eigene Aktivität sind für Menschen die unter eine Demenzerkrankung leiden von großer Bedeutung für den Erhalt der Lebensqualität und auch für die Therapie der Erkrankung. Aus diesem Grund veranstalten die Ambulanten Pflegeeinrichtungen des Diakonischen Werkes regelmäßig den Treffpunkt „Café Marleen“.
Bei Kaffee und Kuchen verbringen Patienten, Angehörige und geschultes Betreuungspersonal Zeit miteinander. Angeboten werden je nach Wunsch verschiedenste Programmpunkte, von gemeinsamem Singen, Basteln oder auch Tanzen. Oftmals werden die Aktivitäten mit saisonalen Themen verknüpft.
Ziel ist es mit Hilfe solcher Angebote, die Lebensqualität zu erhalten und die Angehörigen darin zu unterstützen, dass der erkrankte Angehörige so lange wie möglich zu Hause betreut werden kann.
Vor der Teilnahme wird um Anmeldung gebeten.
Der Bonner Eventsprinter unterwegs im Karneval
Echte Fründe passen aufeinander auf
Seniorinnen und Senioren gesucht
Computer-AG des Hardtberg-Gymnasiums bietet Kurse an
Bonn, 09.01.2012. Eine Fülle an Möglichkeiten versteckt sich in unscheinbaren Computer-Geräten. Für alle, die nicht mit dieser Technik aufgewachsen sind, ist der PC meist ein Buch mit sieben Siegeln. Doch dank der Hilfe der Computer-AG des Hardtberg-Gymnasiums eröffnet sich auch der älteren Generation diese Welt.
Das Prinzip ist einfach. Jeweils ein Schüler oder eine Schülerin stehen pro Kursteilnehmer bereit, um Fragen rund um das Thema Computer zu beantworten. Bestimmte Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Schüler haben im Vorfeld gelernt, sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse einzustellen. Ob ein Teilnehmer zunächst einmal verstehen möchte, wie das Gerät angeht oder ob schon komplexere Anliegen, wie etwa das Archivieren von digitalen Bilddateien gewünscht sind, spielt für die Hardtberger Pänz keine Rolle. Wichtig ist ihnen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern etwas zu vermitteln und vielleicht den Respekt vor der Technik zu nehmen. In diesem Sinne lautet der Name der Computer-AG „Wir machen Sie schlau!“.
Interessierte Seniorinnen oder Senioren sollten nicht zögern. Denn die Schüler erwarten die Teilnehmenden jeden Freitag in freudiger Bereit-schaft. Übrigens, trotz Schulumfeld ist der Ablauf des Kurses nicht zu streng. Es bleibt Raum, sich über die Neuigkeiten der Woche auszu-tauschen und die unterschiedlichen Anliegen in Ruhe zu besprechen.
„Wir machen Sie schlau!“
Computer-AG am Hardtberg-Gymnasium
in Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum Brüser Berg
unter der Leitung von Lehrer Michael Homann
jeden Freitag während der Schulzeit von 13.30–14.30 Uhr
Im Hardtberg-Gymnasium (Raum 217)
Gaußstraße 1, 53125 Bonn
Die Senioren müssen sich jeweils mittwochs für den kommenden Freitag im Nachbarschaftszentrum anmelden (Tel. 0228/29 80 96)
