Suchtvorbeugung
Diakonisches Werk Bonn und Region - gemeinnützige GmbH in Kooperation mit dem Caritasverband
update - Fachstelle für Suchtprävention - Kinder-, Jugend-, Elternberatung
Uhlgasse 8
53127 Bonn
Sekretariat:
Telefon (0228) 68 85 880
Fax (0228) 68 85 88 10
E-Mail update@cd-bonn.de
AMBULANTE FLEXIBLE HILFEN
Am Burgweiher 12
53123 Bonn
Tel. 0228 688 588 90
Fax 0228 688 588 99
E-Mail update@cd-bonn.de
Bereichsleiter:
Achim Schaefer
Einrichtungsleiterin:
Marion Ammelung
Offene Sprechstunde:
Mi 14 - 17 Uhr
Beratungs- und Behandlungsangebote für Kinder und Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr / Beratung von Angehörigen
- Offene Sprechstunde
- Beratung, Ambulante Behandlung, Betreuung, Therapievermittlung für Jugendliche / junge Erwachsene
- FreD Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten
- Beratung für Cannabis konsumierende Jugendliche und junge Erwachsenne, 18-25 Jahre (in Kooperation mit der LVR Klinik Bonn)
- "Starke Bande" Gruppenangebot für Eltern von konsumierenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen
- Sozialer Trainingskurs "Suchtprävention"
- Onlineberatung
Präventions- und Bildungsangebote:
- Koordination Suchtprävention in Bonn
- Präventionsberatung
- Seilgarten und Erlebnispädagogik
- "SoulFood" Prävention von Essstörungen für Mädchen im Alter von 12-18 Jahren
- "RealLife" Förderung von Medienkompetenz
- "PEER"-Ausbildung Jugendliche werden zu Suchtpräventionsexperten ausgebildet
- "Hilfe, mein Kind pubertiert!" Seminarreihe für Eltern von Jugendlichen in der Pubertät
- "Papilio" Ein Programm für Kindergärten
- Präventionsberatung in Bildungseinrichtung
- MOVE Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen, Seminarreihe für pädagogische Fachkräfte
- bonner event sprinter Mobiles suchtpräventives Angebot auf öffentlichen (Groß-) Veranstaltungen, in Schulen und im Sozialraum - in Kooperation mit der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim und dem Amt für Soziales und Wohnen der Bundesstadt Bonn
- Suchtprävention in Sozialräumen
Ambulante Flexible Hilfen
- Familienhilfe für suchtbelastete Familien
- Einzelfallhilfe für Suchtmittel konsumierende Jugendliche
- "Starke Pänz" pädagogische Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien
Niedrigseilgarten und Kletterwand - Vieles ist möglich
Seit September 2006 befindet sich auf dem Gelände der Jugendakademie in Walberberg ein Niedrigseilgarten und eine Kletterwand.

Eigentümer dieser Anlagen sind
- das Diakonische Werk der Evangelischen Kirchenkreise Bonn und Bad Godesberg-Voreifel
- der Caritasverband für die Stadt Bonn e.V.
- die Jugendakademie Walberberg e.V.
Der Niedrigseilgarten besteht aus einer Konstruktion aus Stahlseilen, Masten und Bäumen. Er beinhaltet Elemente, die ohne Seile und Klettergurte genutzt werden können. Die Kletterwand ist über 70 qm groß und ist mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden ausgestattet. Die Absicherug erfolgt mit Bergsportmaterialien und durch professionelle Begleitung.
Qualifizierte Trainer/innen, die nach ERCA-Standards arbeiten, sorgen für ein auf die Zielgruppe abgestimmtes Programm, bei dem die Sicherheit absolute Priorität hat.
Niedrigseilgarten und Kletterwand stehen grundsätzlich allen Gruppen für erlebnispädagogische Maßnahmen zur Verfügung.
Mitmachen kann jeder!
- Schulklassen
- TeilnehmerInnen eines Suchtpräventions-Programms
- TeilnehmerInnen eines Persönlichkeits- und Teamtrainings
- Ausbildungsgruppen
- Firmengruppen
- Therapeutische Gruppen
Information und Anmeldung
Maria Hähnel
c/o Jugendakademie Walberberg
Wingert
53332 Bornheim
Tel.: 02227 / 90 90 2 – 19
Fax: 02227 / 90 90 2 – 10
E-Mail: seilgarten@jugendakademie.de
Ansprechpartner im Diakonischen Werk:
Stefan Paschmann, Erlebnispädagoge
Tel.: 0228/ 68 85 880
E-Mail:update@cd-bonn.de
Hier finden Sie weitere Informationen zum Klettergarten; die online-Anmeldung finden Sie hier .
Hier finden Sie die Broschüre zum Niedrigseilgarten im pdf-Format.
Informationen zur Jugendakademie sowie eine Wegbeschreibung finden Sie hier.
Suchtprävention im Hochgebirge - geht das?
Ja, das geht. Zumindest bewiesen das 15 Jugendliche, die an einem einwöchigen Aufenthalt auf dem Prinz-Luitpoldhaus in den Allgäuer Alpen teilnahmen. Bereits zum zweiten Mal organisierte update, in Kooperation mit der Theodor Litt Schule, die erlebnisorientierte Sommerwoche für Jugendliche. Ohne Fernseher und Computer mussten sich die - im Durchschnitt 14 jährigen - Jugendlichen mit sich selbst und den gegebenen Bedingungen vor Ort auseinandersetzen. Die besonderen Lebensbedingungen im Gebirge sowie die komfortlose Unterbringung, wirkten dem oft üblichen Ausweich- und Vermeidungsverhalten der Teilnehmenden entgegen. Elementare Naturerfahrungen, wie klettern, abseilen und wandern, stellten für die Jugendlichen eine Herausforderung dar. Im Rahmen eines Arbeitsprojektes hatten sie Gelegenheit Kontakt zum Hüttenteam und zu den Gästen herzustellen. So musste Holz gehackt werden, in der Landwirtschaft angepackt und in der Hütte beim Kochen und Aufräumen geholfen werden. Für die Übernahme von Verantwortung für die Gemeinschaft ernteten die Jugendlichen Anerkennung und Lob: Erfahrungen, die Jugendliche in ihrem Lebensumfeld selten oder gar nicht machen und die dazu führen, dass in dieser Zeit kein Gedanke an Drogenkonsum verschwendet wird. Damit ist die Suchtprävention im Hochgebirge ein gelungenes Beispiel für einen offensiven, integrativen und lebensweltorientierten Jugendhilfe - Ansatz. Er eröffnet neue Erlebnis- und Erfahrungswelten und fördert nachhaltig die sozialen Kompetenzen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Spendern und Sponsoren für Ihre großzügige Unterstützung, ohne diese unser Angebot: Suchtprävention im Hochgebirge nicht stattgefunden hätte. Insbesondere danken wir Sterntaler e.V, dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Bonn und dem Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Bonn.